Klettergerüst für Stangenbohnen

Stangenbohnen sind praktisch da sie in die Höhe wachsen ist ihr Platzbedarf gering. Stangenbohnen und Buschbohnen können über einen längeren Zeitraum immer am gleichen Standort wachsen. Der Handel bietet eine Vielzahl von Kletterhilfen an diese bestehen aus Kunststoff oder Aluminium und werden zusammengesteckt, einige sind mit Kunststoffschnüren versehen an denen die Stangenbohnen emporwachsen können. Sie sehen zwar hübsch aus erfüllen aber auf Grund ihrer Fertigung nur einen kurzen Zeitraum ihren Zweck und landen auf dem Müll.

Dazu kommt noch die Umweltbelastung bei der industriellen Fertigung. Mutter Natur bietet Alternativen zur industriellen Fertigung, da die Kletterhilfen ohne Einsatz von Erdöl für die Kunststoff und Aluminiumkletterhilfen die bei der Herstellung Unmengen von Energie benötigen, alleine wachsen.

Eine Vielzahl von Sträuchern und Bäumen haben lange Äste die sich wunderbar als Kletterhilfen einsetzen lassen. Hasselnüsse und Weiden haben sehr lange und gerade gewachsene Triebe, diese lassen sich unproblematisch als Kletterhilfen verwenden. Zwar sind diese nicht ganz so gerade wie industrielle Klettehilfen sehen aber natürlich aus. Schneiden oder sägen Sie ca. 2,50 m lange Triebe heraus, ein Rückschnitt bewirkt bei der Haselnuss und der Weide einen Neuaustrieb die Pflanze nehmen keinen Schaden.

Die Stangen können wie ein Zeltgerüst in beliebiger Form zusammengestellt werden. Graben Sie die Stangen etwas ein und binden die oberen Enden zusammen um die Standfestigkeit zu erhöhen.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt man kann jeweils zwei Stangen oberhalb kreuzigen und legt in das entstandene Kreuz eine Querverbindung ein, die Bohnen wachsen erst in die Höhe und an der Querverbindung horizontal und Bilden einen Pflanzentunnel. Der Zwischenraum zwischen den eingegrabenen Stangen sollte 60 – 80 cm Betragen. Der Platz zwischen den Stangen kann ebenfalls genutzt werden, lassen Sie einfach Buschbohnen wachsen.

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  1. Ich verwende für die Rankhilfe entweder Bambus oder Fichtenstämmchen. Ich rechne jeweils sechs Pflanzen pro Stange. Der Boden rundherum, also um die Stangen, sollte beim Anpflanzen gelockert und mit Kompost aufbereitet werden. Sobald die Pflanzen 12 bis 15 Zentimeter Höhe erreichen, häufe ich die Erde unten an und führe die Triebe zur Rankhilfe.

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