Gartenwege müssen nicht immer gerade sein

Bei der Gestaltung von Grundstücken wird nur von der Funktionalität ausgegangen, sie müssen pflegeleicht und praktisch sein. Liegt es daran das ein Haus mit Grundstück nur gekauft wird, weil es zum guten Ton gehört oder weil es eine angebliche Geldanlage ist?

Ein Haus mit Garten sollte dazu dienen um sich selbst zu verwirklichen, die eigene Kreativität auszuleben und auf gar keinen Fall gesellschaftlichen Zwängen unterliegen. Wird der Garten gestaltet sollte man sich über die Vorschriften von Pflanzhöhen der Gemeinde informieren.

Bevor der Gartenweg angelegt wird sollte darauf geachtet werden, ob es sich um einen nur gelegentlich benutzten Weg oder um einen ständig benutzten Weg handelt. Bei einem regelmäßig benutzten Weg sollten die Kurven nicht zu groß gewählt werden um die Wegstrecke nicht unnötig zu verlängern.

Der auf dem Foto zu sehende Weg schlängelt sich zwar durch den Garten ist aber bei genauer Betrachtung gerade zu begehen da er als Hauptweg genutzt wird. Bei der Anlage des Weges sollte mittels Richtschnur die Mittellinie gerade durchgezogen werden und die Außenkanten in Kurven gekennzeichnet werden. Nach verlegen der Steine zieht der Weg sich in Kurven durch den Garten, obwohl die Mittelsteine in einer geraden Linie von A nach B liegen. Besucher gehen immer der Kurvenstrecke nach, die Gartennutzer in gerader Linie.

Wenn nicht gerade ein Garten im Barockstiel eingerichtet werden soll, spielt es auch keine Rolle wenn der Weg an einer Stelle schmaler und an anderer Stelle breiter ist. Bei diesem Weg wurde auf Bordkanten verzichtet da das entfernen von Pflanzen an den Borden sehr mühsam ist, wird der Pflanzenwuchs von den Rabatten zu üppig erledigt das in kürzester Zeit der Rasenmäher.

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