Ein älterer Kirschbaum hat zu kleine Blätter und die Rinde platzt im Fußbereich vom Stamm

Die Symptome können auch an jungen Bäumen auftreten.

Rückschnitt

Die zu kleinen Blätter und das es sehr wenig sind. Kann verschiedene Ursachen haben. Es kann am Alter des Baumes liegen, hier wäre ein Verjüngungsschnitt zu empfehlen.

Wassermangel

Am Wassermangel kann es nicht liegen, da aufgrund des Alters und damit verbundenen Größe des Baumes der Wurzelbereich tief und groß genug ist, um selbst bei längerer Trockenheit genügend Wasser aufzunehmen. Bei kleinen und neu gepflanzten Bäumen kann es zu Wassermangel kommen.

Zu viel Wasser

Ein hoher Grundwasserstand könnte zum Problem werden, sind die tieferliegenden Saugwurzel einer ständigen sehr hohen Feuchtigkeit ausgesetzt, kann dies zum Faulen der Wurzeln führen.

Pilzbefall

Aufgeplatzte und fehlende Rinde und etwas Schimmel am Stamm oder im Fußbereich des Stammes deutet in den meisten Fällen auf einen Pilzbefall hin (Bild 1). Genügend Informationen über Pilzbefall und aufgeplatzte Rind findet man bei GartenBob.de in der Kategorie „Schädlinge & Krankheiten“ unter anderen, Rinde platzt am Baum auf, Rinde platzt großflächig vom Stamm ab und weitere Beiträge.

Ein älterer Kirschbaum hat zu kleine Blätter

Fast alle Beiträge über Kirschbäume beinhalten Informationen über den Pilzbefall auch andere Beiträge können genutzt werden, die Obstbausorte spielt dabei keine Rolle, da die Maßnahmen der Bekämpfung immer gleich sind.

Wenn Äste absterben

Mit zunehmenden Alter des Baumes kann es vorkommen, dass ein Ast abstirbt, dies kommt selten vor, solange der Baum keine weiteren Schäden aufweist. Treten Schäden an der Rinde, dem Blattwerk oder Früchten auf, sollte der vertrocknete Ast oder Zweig, nachdem Abscheiden genau untersucht werden.

Im Inneren des Astes lassen sich Spuren wie zerbröseltes bzw. verschimmeltes Holz erkennen, Schimmel bedeutet immer, es handelt sich um einen Pilzbefall. Der Ast ist von einem Apfelbaum der vom Baumkrebs (Pilz) befallen ist, er könnte auch von einem Kirschbaum oder anderen Obstgehölz stammen. Der Schnitt sollte bis ins gesunde Holz erfolgen.

Um einen Pilzbefall richtig behandeln zu können, sind viele Informationen nötig, mit einem Klick und der Pilz ist weg, ist es nicht getan.

In aller Ruhe durch die Kategorie „Schädlinge & Krankheiten“ in Sachen Pilzbefall und Kirschbaum durcharbeiten hilft mehr als ein überstürzter Einsatz der Chemiekeule. Zu empfehlen ist der Beitrag in Sachen Pilzbekämpfung, auch wenn es sich um die Schrotschusskrankheit handelt „Die Blätter am Kirschbaum bekommen braune Flecke, in diesen entstehen Löcher und die Blätter fallen ab“, die Bekämpfung und der Einsatz von Mitteln gegen Pilzbefall, ist bei abgeplatzter Rinde genau so wie bei der Schrotschusskrankheit.

Wenn trotz allen Maßnahmen immer mehr Holz abstirbt

Immer mehr vertrocknete Zweige, Blattwerk und Äste sowie immer mehr Risse oder abplatzende Rinde zeigen an, dass der Baum nicht mehr zu retten ist. Nach dem Fällen sollte das Holz nicht zwischengelagert, Blattwerk und Holz sofort entsorgt werden, um eine Verbreitung des Erregers zu vermeiden.

Ersatzpflanzung von Bäumen

Im direkten Bereich des alten Baumes sollte auf keinen Fall eine Neupflanzung eines Baumes der gleichen Art erfolgen, die Infektionsgefahr des neuen Baumes ist sehr hoch. Die Neupflanzung sollte so weit wie möglich vom altem Standort erfolgen.

Eine Ersatzpflanzung im Bereich des alten Baumes sollte erst nach einer, mindestens zweijährigen Pause erfolgen und auf keinen Fall der Art des alten Baumes. Nach einer Kirsche keine Kirsche pflanzen, besser wäre ein Apfelbaum oder andere Arten. Baumschulen bieten Arten an die weitgehend resistent gegen Pilzbefall sind, eine Fachberatung ist empfehlenswert.

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