Staudengarten im Winter

Wer in seinen Staudengarten im Herbst die Pflanzen nicht zurückschneidet muss zwar akzeptieren, dass es durch abgetrocknete Pflanzenreste nicht ganz so ordentlich aussieht. Bietet aber einer Menge von Vögeln eine Futtergrundlage und Igel und Co wird auch noch mit Pflanzen versorgt. Eine Vielzahl von Vögel finden in den abgetrockneten Blüten noch genügend Samenkörner.

Bleiben die Stauden stehen, so bietet sich nach den ersten Schneefällen eine schöne Winterlandschaft die man bei einen rasierten und so genanten aufgeräumten Garten niemals vorfinden wird.

Staudengarten im Winter

Selbst Laub kann im Staudenbeet verbleiben, davon ist im Frühjahr kaum noch was zu finden.

Es gibt zwar im Stauden-und Ziergartenbereich Gärtner die behaupten, dass ein Rückschnitt schon im Herbst erforderlich ist was aber nur auf Gärten zutrifft, in denen das natürliche Gleichgewicht zerstört ist.

In einem Garten wo das natürliche Gleichgewicht stimmt stört weder Laub noch die Angst, dass ein herunter gefallener Apfel Schimmelsporen verbreitet oder Schnecken sich durch den ausbleibenden Herbstrückschnitt verstärkt vermehren keine Rolle.

Um das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen ist nicht viel nötig, nur ein wenig Geduld und in Ihren Staudenbeeten ein wenig Unordnung. Da darf es auch mal ein Löwenzahn oder Gänseblümchen zwischen den Stauden sein.

Und bitte lassen Sie den absoluten Blödsinn das Beet in der Sommersaison rund um die Uhr mit der Hacke zu vergewaltigen.

Denken Sie an die Umwelt, es lohnt sich nicht BIO und ÖKO zu kaufen, wenn man in seinen eigenen Umfeld den Garten nicht BIO- und ÖKO- mäßig behandelt.

Anregungen für ein naturnahen Garten finden Sie hier auf GartenBob.de .

Erwarten Sie nicht gleich ein Wunder es kann schon einige Zeit (2-3 Jahre) dauern bis die Natur in Ihren Garten wieder so funktioniert wie sie soll.

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