Lungenkraut bei Erkrankungen der Atmungsorgane

Das echte Lungenkraut gehört zu den Borretschgewächsen, sein Name weist auf die Heilwirkung der Pflanze hin. Das Lungenkraut wurde schon von Paracelsus 1493-1541 als Heilmittel geschätzt. Erwähnt wurde das Lungenkraut erstmalig 1583 und wurde in einem Kräuterbuch abgebildet.

Das Lungenkraut liebt einen halbschattigen bis schattigen Standort es stellt keine Ansprüche an den Boden er sollte nur nicht zu trocken sein. Das echte Lungenkraut ist winterhart, es verbleiben Blätter an den Pflanzen diese müssen nicht zurück geschnitten werden. Im zeitigen Frühjahr treibt das Lungenkraut Blütensprossen und Laubblattrosetten. An den Stengeln bilden sich reichhaltige Blütenstände die rosa bis rot, später blau violett blühen. Durch die Blüte im zeitigen Frühjahr zieht das Lungenkraut Bienen, Hummeln Pelzfliegen und anderen Insekten an.

Gesammelt wird das echte Lungenkraut von März bis Juni, einfach den Stiel mit Blättern abschneiden und an einen schattigen Platz trocknen. Die Inhaltsstoffe des echten Lungenkrautes sind Saponine, Gerbstoffe, wasserlösliche und unlösliche Kieselsäure und Allantoin. Der Kieselsäuregehalt ist im Herbst am höchsten.

Die reizlindernde Wirkung kommt durch die Saponine zur Anwendung, die Wirkung bei Lungentuberkulose kann mit dem Gehalt an löslicher Kieselsäure eine Begründung haben.

Als Tee aufgebrüht und heiß getrunken lindert das Lungenkraut bei Hustenreizung sehr schnell, es empfiehlt sich eine regelmäßige Anwendung.

Nebenwirkungen über die Einnahme des echten Lungenkrautes sind nicht bekannt.

Lungenkraut eignet sich für die Bepflanzung von Rabatten oder als Wegbegrenzung.

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