Kräuter für den Winter

Die Wintermonate sind lang, um trotz alledem mit frischen Kräutern versorgt zu sein empfiehlt es sich Mitte August nochmals die verschiedensten Kräuter in Töpfen oder Blumenkästen zu sähen. Am günstigsten die Aussaatbehälter stehen in einem Gewächshaus.

Hat man kein Gewächshaus empfiehlt sich eine geschützte Ecke am Haus, da die Nächte schon etwas kälter werden können. So lange es die Temperaturen erlauben lassen Sie die Kräuter im Gewächshaus.

Sinken die Temperaturen unter 5°C stellt man sie in ein helles Kellerfenster oder Fensterbrett. Der Standort sollte nicht zu warm gewählt werden, aber auch bei normaler Zimmertemperatur wachsen die Kräuter weiter.

Für Petersilie eignet sich ein 80 cm Balkonkasten, da Petersilie am meisten genutzt wird, ist die Petersilie abgeerntet holt man den nächsten Kasten aus dem Keller. Die abgeerntete Petersilie wächst im nächsten Frühjahr wieder neu vorausgesetzt sie wird feucht gehalten. Für Basilikum reichen zwei etwas größere Blumentöpfe auf der Fensterbank. Schnittlauch kann so lange der Boden nicht gefroren ist ausgegraben und in Töpfe gepflanzt werden. Stellt man ihn ins Fenster wächst er weiter. Die Schnittlauchreserve stellt man in einen hellen kühlen Raum, notfalls reicht ein kühler Hausflur.

Stellt man die Pflanzen noch in einen Übertopf sind sie noch sehr dekorativ. Wurden Peperoni oder Gewürzpaprika angepflanzt kann man diese Pflanzen ebenfalls bis sie voll ausgereift auf die Fensterbank stellen. Nicht jedes Kraut wächst an jeden Standort, hier heißt die Devise probieren heißt über studieren.

Klappt es beim ersten mal nicht kann man es noch mal versuchen, klappt es wieder nicht sollte man es lassen und andere Pflanzen ausprobieren. Der richtige Gärtner kann auch mit einem Misserfolg leben und probiert etwas neues aus.

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