Gartenabfälle im Herbst auf das Beet

Alle Jahre wieder am Ende der Gartensaison fallen eine große Menge von Gartenabfällen an. Der Komposthaufen ist übervoll und die ersten Blätter fallen auch schon vom Baum.

Es ist die Zeit in denen auf Wertstoffhöfen und in der Abfallwirtschaft Hochkonjunktur für Grünschnittabfälle herrscht. Auf den Wertstoffhöfen türmen sich die Haufen für Grünschnitt, die Biotonnen laufen über und vor den Häusern stehen die grünen Säcke in Massen.

Die, die am lautesten nach Nachhaltigkeit Bio- und Öko rufen, haben in dieser Zeit alles vergessen was Nachhaltigkeit betrifft.Gartenabfälle im Herbst auf das Beet Eigentlich bräuchte man seinen Müll auch nicht sortieren wenn man schon bei der einfachste Sache von Nachhaltigkeit versagt.

Schon der enorme Aufwand und Kraftstoffverbrauch der durch den Transport des Grünschnittes zu den Lagerplätzen entsteht, ob mit PKW oder den Entsorgungsfahrzeugen ist in Sachen Umweltschutz nicht zu rechtfertigen. Lassen sich doch alle anfallenden Abfälle an Ort und Stelle entsorgen ohne das Kosten entstehen.

Werfen Sie einen Blick in einen Wald, dort räumt niemand auf und trotzdem ist es ordentlich.

Viel zu viele wertvolle Stoffe aus den Gärten und Parks unserer Kulturlandschaft werden mit einen enormen hohen Kostenaufwand transportiert, zwischengelagert um es dann ebenfalls mit einen enormen technischen und Kostenintensiven Aufwand zu recyceln. Hohe Kosten entstehen im eigenen Garten auch nur wenn Gartenabfälle erst transportiert und in größeren Mengen gesammelt werden.

Sie ernten einen Kohlrabi, die Abfälle sofort mit der Gartenschere zerkleinern und auf dem Beet lassen, schon nach wenigen Tagen ist von den Abfällen nichts mehr zu finden. Man schneidet die Wassertriebe eines Apfelbaumes, sofort alle in Stücke schneiden und verteilen oder auf den Komposthaufen, von den Wassertrieben ist in kürzester zeit nichts mehr auffindbar. Das Problem Gartenabfälle gleich vor Ort zu recyceln, ist die innere Planung des Gärtners.

Er nimmt sich vor die Obstbäume zu schneiden, o.k. aber eine Arbeit ist erst abgeschlossen wenn ihre Spuren beseitigt sind. Mit der Zwischenlagerung des Schnittgutes hat sich der Gärtner das nächste Problem aufgeladen. Der Lagerberg wird immer größer und damit steigt auch das Lager und Transportproblem. Das Lager und die damit verbundene Arbeit wird dem Gärtner zuviel, die Abfälle müssen weg, also aufladen und wegfahren anstelle Augen zu und durch und das Lager selber recyceln. Der Aufwand das Schnittgut aufladen, Transportweg und wieder ausladen dürfte der gleiche sein wie wenn das Material vor Ort recycelt wird, nur das das recyceln vor Ort kein Geld kostet hingegen der Abtransport schon.

Alles andere an Grünzeug kann auf den Gartenbeeten verteilt werden, das letzte Schnittgut vom Rasen mähen, die abgeschnittenen Stauden, Heckenschnitt, zerkleinerte Äste und natürlich der Feind Nummer eins des kultivierten Menschen das Laub.

Im Frühjahr ist von der angefallenen Menge die auf den Beeten verteilt worden ist, noch nicht einmal ein drittel zu finden, diese Reste können auf den Komposthaufen.

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