Wie bekomme ich einen schöneren Rasen ?

Entsorgen Sie als erstes alle Rasendünger die sich in Ihren Besitz befinden. Nehmen Sie den Rasenmäher legen diesen auf die Seite, eine Wasserwaage oder eine gerade Leiste die so lang ist, das sie unter Beide Räder passen, drehen das Rasenmähermesser bis zur Leiste oder Wasserwaage und messen von der Radtiefe bis zum Messer.

Alles was unter 4 cm ist, ist die absolut falscheste Tiefeneinstellung des Messers. Lieber 4,5 cm als 3,5 cm sollte die Schnitthöhe des geliebten Rasens sein. Alle Behauptungen man muss so tief wie möglich mähen kann nur von Rasenfreunden kommen die noch niemals ein Fachbuch oder eine Fachzeitung über die richtige Rasenpflege in der Hand gehabt haben.

Wenn Sie den Mäher schon einmal auf der Seite liegen haben, kann auch gleich das Messer kontrolliert werden. Nach mehrmaligen Einsatz sieht die Schnittkante aus wie eine zerbeulte Stoßstange. Messer ausbauen und schleifen ist angesagt, dabei kann ein kleiner Schleifbock verwendet werden. Ein Messer im eingebauten Zustand zu schleifen funktioniert nicht, da seitenverkehrt geschliffen wird. Im Notfall kann auch eine kleine Flex mit Schleifscheibe verwendet werden, dabei sollte das Messer in einen Schraubstock gespannt werden. Arbeitschutz beachten, Schutzbrille tragen !

Mähen, mähen, mähen mindestens zweimal pro Woche und wenn nur drei Grashalme im Fangkorb liegen.

Der nächste Schritt ist die Versorgung des Rasens mit Nährstoffen, die wenigsten Rasenfreunde lassen eine Bodenprobe analysieren und streuen trotz alledem massenhaft Dünger auf den Rasen und wundern sich das dieser trotz Dünger der Rasen nicht so schön aussieht wie der vom Nachbarn.

Immer wieder kann man hören, die Reichen Leute haben die schönsten Rasenflächen. Das ist auch so, diese Menschen haben gelernt auf Fachleute zu hören oder beschäftigen Fachleute zur Rasenpflege. Otto Normalverbraucher erfindet das Fahrrad lieber neu und ignoriert fachliche Ratschläge, da er immer alles besser weis.

Um den heiligen Rasen ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen reicht abgelagerte Komposterde aus. Eine Schaufel Erde für einen Quadratmeter und das alle ein bis zwei Jahre. Haben Sie nur eine kleine Rasenfläche oder keine Komposterde reicht die einfachste Blumenerde aus um den Rasen ausreichend zu versorgen.

GartenBob-Tipp:

Gartenbob.de kann daher solche einfachen Ratschläge geben, da Gartenbob nicht vom Verkauf von Düngemittel lebt. Wer Düngemittel verkauft wird immer dem Kunden empfehlen, dass es unbedingt nötig ist den Rasen zu düngen, damit dieser ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist. Das Gegenteil tritt ein, zu viele unausgewogene Nährstoffe, verschlechtern den Zustand des Rasens.

Bei zu hohen Temperaturen und langer Trockenheit braucht der Rasen auch Wasser. Denken Sie am wenigsten über den Regner nach, ob Viereckregner, Drehregner oder Sprudelregner ist dem Rasen egal.

Ein Wasserschlauch mit einer verstellbaren Sprühdüse reicht aus. Das wichtigste beim Beregnen ist die Wassermenge, nicht das Rasengrün braucht das Wasser sondern die Wurzel, wässern Sie also ausreichend. Die günstigsten Zeiten sind morgens und abends. Haben Sie nun das Ziel einer schönen Rasenfläche erreicht, kann über Beregnungssysteme oder Rasenmähertyp nachgedacht werden. Sie können sich einen sonst wie teuren Rasenmäher und Viereckregner kaufen wenn Sie nicht mähen, mähen und regelmäßig wässern nützt das teuerste Gerät nichts.

GartenBob-Tipp:

Letztendlich entscheiden Sie selbst, wie schön die Rasenfläche aussieht, wenn Sie es besser wissen, machen Sie es besser und erfinden das Fahrrad neu.

Weitere Tipps über Rasenpflege finden Sie unter Gartenbob.de.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo GartenBob Team,
    erstmal möchte ich euch großes Lob ausprechen für eure Anzahl an tollen Tipps und Tricks. Auch ich hatte einen Rasen der einfach furchtbar aussah und hatte alles an Düngermitteln ausprobiert. Da ich aber alleine lebe und nicht mehr körperlich in der Lage bin den großen Rasen 2 mal die Woche zu mähen, habe ich mich bei meinem Hagebaumarkt in der Nähe informieren lassen. Nun bin ich stolze Besitzerin von einem Rasenroboter. Natürlich war die Anschaffung nicht günstig. Aber nach dem mein Sohn mir alles installiert hatte, habe ich nun einen gesunden schönen Rasen OHNE Dünger.

    Liebe Grüße aus Köln
    Hilde

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