Tipps zur Neuanlage eines Gartens

Das Haus ist fertig und der Einzug ins neue Heim geschafft, nun geht es an den längsten Abschnitt die Gartengestaltung. Wer sich einen Garten zulegt sollte wissen, dass die Gartenarbeit niemals zu Ende ist, einen Garten gestalten und bewirtschaften ist ein Lebenswerk.

Bevor man mit der Bepflanzung und Gestaltung loslegt, sollte genau überlegt werden welchen Gartentyp man bevorzugt. Die Entscheidung des Gartentyps will gut überlegt sein, wer einen sterilen Barockgarten mit exakt geschnittenen Hecken den super kurz geschorenen Rasen bevorzugt, sollte auf den Stil des Bauern- oder naturnahen Garten verzichten. Allerdings sind super sterile und aufgeräumte Gärten naturfeindlich, etwas naturnaher Bereich sollte schon sein und verzichten Sie auf einen nur mit Koniferen und kurzgeschorenen Rasen gestalteten Garten, damit wären Sie mega out.

Der Garten sollte so gestaltet werden das Aspekte wie Gemüseanbau, die Spielfläche für Kinder, Kräutergarten, Erholen, Sonnenbaden, Terrasse, Grillen, Feiern, Kompostplatz, Müll, Wäschetrocknen und der Gartenteich beachtet werden.

Bringen Sie die Ideen aufs Papier und besichtigen anderen Gärten um den richtigen Typ zu finden.

Machen Sie eine Checkliste welche Funktionen der Garten erfüllen soll. Natürlich soll der Garten pflegeleicht sein, allerdings kann eine zu große gepflegte Rasenfläche mehr Arbeit machen als ein Staudenbeet. Ihr Garten sollte die Liebe und das Erleben der Natur ermöglichen, schaffen Sie Rückzugsmöglichkeiten für Insekten, Igel und Co. je größer die Gartenvielfalt je optimaler ist das natürliche Gleichgewicht.

Der Garten sollte auch die Möglichkeit zur Selbstversorgung bieten, zwar wird die Größe der Anbaufläche kaum ausreichen um sich das ganze Jahr zu versorgen, aber wenigstens einen gewissen Zeitraum, nichts geht über selbst hergestellte Marmelade, die frische Bohnensuppe, die ersten Frühkartoffeln sowie eigenes Obst, Kräuter und andere Gemüsesorten zu ernten.

Bevor es losgeht mit pflanzen beachten Sie die Lage des Grundstücks, auf Schattenwurf vorhandener Nachbargebäude und Bäume. Wichtig sind die Standortfaktoren wie Sonneneinstrahlung, Schatten, Luftfeuchtigkeit, Wind und welche Temperaturen herrschen im Sommer oder Winter.

Bei der Pflanzung von Bäumen und Sträuchern sollte man sich informieren wie groß diese werden um später keine Überraschungen zu erleben, einen Flachwurzler zu nah an den Weg oder die Sitzfläche gepflanzt kann später schwerwiegende Folgen haben, da die Wurzeln Wege und befestigte Flächen zerstören können.

Vor jeden Arbeitsschritt im Garten sind Informationen wichtig, außer Sie haben die absolute Erfahrung in der Gartengestaltung unter Tipps zur Neuanlage bei Hausgarten.net findet man genügend Anregungen.

Vergessen Sie bei der Planung nicht den Kräutergarten und die Blumenwiese, auch Beeren und Obstbäume gehören in einen ordentlichen Garten.

Für später können Arbeiten wie Gewächshaus, Backofen, Feuerstelle, Feuchtbiotop, Trockenmauer/ Trockenbiotop und Platz für Hühner, Enten, Gänse oder Kaninchen geplant werden.

GartenBob-Tipp: Versuchen Sie nicht alles mit einmal zu machen, ein Garten gestalten ist ein Lebenswerk. Verzichten Sie auf Perfektion, Perfektion und Ordnung gibt es in der Natur nicht. Zu viel Ordnung zerstört das natürliche Gleichgewicht und lassen Sie im Garten auch Platz für ein Stück Wildnis und überlassen der Natur ihren Lauf.

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