Rehe in Gehegen und im Garten halten

Rehe gehören nicht in Gehege und schon gar nicht in einen Garten, Gehege in Wildauffangstationen in denen verletzte Tiere gepflegt oder Rehkitze aufgezogen werden und später wieder ausgewildert werden, rechtfertigen das Einsperren der Tiere. In einer Wildauffangstation werden die Tiere von erfahrenen Pflegern mit dem richtigen Futter und unter tierärztlicher Kontrolle gepflegt.

Rehe Futter

Ein Rehkitz im oder in der Nähe des Gartens gefunden, was tun?

Es mag hilflos erscheinen, wenn ein Rehkitz ohne Mutter gefunden wird, auf keinen Fall sollte das Tier berührt werden. Es ist bei Rehen normal, dass ein Kitz in der Deckung liegt und sich die Mutter auf Nahrungssuche befindet. Es heißt, abwarten, ob das Kitz wirklich verlassen wurde, in den meisten Fällen taucht die Mutter nach einiger Zeit wieder auf.

Gibt das Kitz über mehrere Stunden ein Fiepton ab, kann dies ein Anzeichen sein, dass es von der Mutter verlassen wurde. In diesem Fall sollte ein Förster, Wildauffangstation oder zuständige Wildbehörde verständigt werden. Auf keinen Fall sollte man eigenmächtig ohne die nötige Erfahrung das Kitz versuchen aufzuziehen.

Bei den optimalen Voraussetzungen ist dies möglich, dazu benötigt man eine erfahrende Begleitperson und den nötigen Platz. Auf keinen Fall sollte das Rehkitz im Garten herumlaufen, in einem Garten findet es zwar Nahrung, aber eine Vielzahl von Gartenpflanzen sind für das Tier giftig.

Rehe kaufen

Vom Reh bis Hirsch lebend, der Markt bietet alles an, bis hin zum Wildschwein. Natürlich steht die Frage der artgerechten Haltung im Vordergrund, ein paar tausend Quadratmeter Wiese ein Stall und schon sind die Bedingungen erfüllt. Ob das nötige Fachwissen über Haltung und Futter vorhanden ist, wird dabei außer Acht gelassen. Die Haltung von Rehwild ist Genehmigungspflichtig, Antrag an die entsprechende Behörde richten, die nötige Fläche vorweisen, optimal wäre 1 ha und der Genehmigung dürfte nichts mehr entgegenstehen. Sondergenehmigungen für kleinere Flächen können auch erteilt werden. Ein entsprechender Zaun sollte auch vorhanden sein und fertig. Eine Futterstelle, Stall und oder Unterstand und schon kann „Jedermann“ zum Wildhüter werden.

Wenn es unbedingt sein muss, Rehe zu halten

Sind die behördlichen Dinge erledigt und der Haltung von Rehen steht nichts mehr in Wege, sollten sich im Bereich des Geheges und der Stallungen nur Pflanzen, Sträucher und Bäume befinden die sich auch im natürlichen Lebensraum der Tiere befinden. Alle anderen Pflanzen wie Exoten, diverse Kletterpflanzen oder Ziergehölze haben nichts im Aufenthaltsbereich der Tiere zu suchen.

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