Kompost und Chemie

In allen Haushalten fallen Unmengen von kompostierbaren Abfällen an. Viele landen im Hausmüll und damit in eine Müllverbrennungsanlage.

Wird Kompost als Dünger eingesetzt, benötigt man keinen Chemiedünger und schont damit die Umwelt.

Würden alle Grundstücksbesitzer ihre Abfälle kompostieren, ließen sich garantiert einige Düngemittelhersteller schließen. Bei der industriellen Herstellung von Düngemitteln entsteht eine hoher Energieverbrauch (Co², Ausstoß von Kraftwerken), sowie Unmengen von chemischen Abfällen.

Ein Komposthaufen benötigt keine Fremdenergie und erzeugt auch keine giftigen Abfälle. Natürlich ist es bequemer eine handvoll Dünger auf den Rasen zu schmeißen, als Komposterde zu verteilen.

Ein Komposthaufen ist die einfachste Lösung unsere Umwelt zu schonen, eine Überdüngung und damit Eintritt von Chemikalien ins Grundwasser ist mittels Kompostdüngung ausgeschlossen.

Unsere Industrie-Gemüse-Produzenten, genannt Bauern, verwenden Unmengen von Düngemitteln, um ihre Erträge zu steigern, geschweige von Pestiziden und sonstigen Giftstoffen, die wir dann mit unseren Lebensmitteln aufnehmen, Guten Appetit.

Auch in der Landwirtschaft ist der Einsatz von Kompost möglich. Eine
höheren Kostenaufwand dürfte dabei nicht entstehen, nur etwas mehr Arbeit. Großkompostieranlagen gibt es genug. Die freigesetzte Arbeitskräfte aus den Düngermittelbetrieben können dann die zusätzlichen entstehenden Arbeitsplätze an den Kompostieranlagen ersetzen.

Ganz ohne Dünger und Chemie geht es nicht. Topfpflanzen benötigen auf Grund ihres begrenzten Nährstoffvorat zusätzliche eine Düngezugabe.

Auch eine Vielzahl von Krankheiten müssen chemisch bekämpft werden. Zum Beispiel gibt es bei der Schrotschusskrankheit an Kirschbäumen noch kein biologisches Mittel. Bei allem Einsatz von Gartenchemie sollte diese maßvoll eingesetzt werden.

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