Kartoffelfass

In der kleinsten Gartenecke ist noch Platz um immer noch etwas nutzbringendes anzupflanzen. Im naturnahen Garten darf auch mal im Staudenbeet neben einer Rose Gemüse wachsen. Absolutismus ist nicht nötig, Perfektion im Garten zerstört die Natur. Wachsen doch Brombeeren in der Natur auch neben Wildstauden und Tannen. Durch die Höhe der Behälter entsteht die gleiche Wirkung wie in einem Hochbeet.

Ohne Probleme lassen sie sich bei Bedarf an einen anderen Standort platzieren. Wir haben als Pflanzbehälter nicht mehr benötigte Sitzfässer einer Partysitzgruppe verwendet, große Löcher in den Boden gebohrt halb voll mit Erde aufgefüllt und zwei Saatkartoffeln gepflanzt. Wächst die Pflanze wurde wieder Erde aufgefüllt und das bis 10 cm unter dem Rand. Das auffüllen ist das Prinzip des anhäufeln der Kartoffelpflanze auf dem Beet.

Außer regelmäßiges gießen hat man keine weitere Arbeit. Die einzige Arbeit ist die Kontrolle nach dem Kartoffelkäfer. In einem Naturnahen Garten der sich im biologischen Gleichgewicht befindet treten kaum Kartoffelkäfer auf, in den letzen 16 Jahren habe ich nur einmal 5 Käfer abgesammelt, in den restlichen Jahren hat es die Natur mit den natürlichen Feinden des Käfers erledigt. Wählen sie beim Kauf der Saatkartoffeln eine nicht zu große Sorte, setzten Sie auf Geschmack, nicht Masse sondern Klasse.

Als Pflanzbehälter lassen sich alle möglichen Behälter verwenden, man kann auch alte Autoreifen stapeln, Obstkisten übereinander stellen, Kleinmöbel wie einen alten Nachtschrank oder ähnliches. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, vergessen Sie nur nicht die Löcher in den Boden zu bohren. Mit etwas Farbe lässt sich alles noch einwenig auffrischen, verwenden sollte man Farben die auf naturnaher Basis hergestellt wurden, fragen Sie ihren Fachhändler.

Schreibe einen Kommentar