Grillen im Garten

Grillen im Garten ist für viele Gartenfans ein regelrechtes Ritual und stellt meistens am Wochenende den Wochenhöhepunkt dar. Da wird das Fleisch eingelegt und die Getränke kaltgestellt, der Kartoffelsalat zubereitet und die Dips hergestellt.

Für ein zünftiges Grillen braucht man auch einen vernünftigen Grill, nun muss es nicht immer der teuerste Grill sein, der Grill sollte den Bedürfnissen der Grillgesellschaft angepasst sein, für ungeduldige sollte nicht gerade ein Räuchergrill gekauft werden, denn dieser hat schon eine Vorheizzeit von einigen Stunden.

Der Grill sollte eine vernünftige Belüftung und einen Ascheauffangbehälter haben, zu empfehlen ist auch eine höhenverstellbare Roste, diese ermöglicht es das Grillgut warm zu halten, ohne das es nach dem Grillen vom Rost muss.

Achten Sie beim Kauf auf hochwertige Qualität, Standsicherheit und Gewicht, den die Grillzeit ist auch einmal zu Ende und der Grill muss sich auch leicht tragen lassen. Der ganz harte Kern der Grillmeister grillt natürlich auch bei kaltem Wetter sowie im Winter, hier sollte sich ein Grill mit hohen Seitenteilen, sowie einer Rückwand zugelegt werden, um ein abkühlen des Grillgutes auf der Oberseite zu vermeiden.

Ein Grill mit Deckel ist für das Wintergrillen nicht zu empfehlen, da beim abnehmen des Deckels ein kalter Windzug reicht und das Grillgut ist auf der Oberseite abzukühlen. Für den harten Wintereinsatz kann auch ein Kamingrill gewählt werden, achten sollte man beim Kauf des Kamingrills, dass die Holzkohle auf einer Roste liegt und sich ein Aschebehälter sowie ein Unterbelüftung vorhanden ist. Ist keine Unterbelüftung vorhanden kann es bei ungünstigen Windverhältnissen lange dauern bis die Holzkohle durchgebrannt ist.

Nehmen Sie sich bei der Auswahl des Grills Zeit und denken Sie an Ihre Ansprüche nicht immer kommt es auf den Grill an sondern auf das was auf der Roste liegt und wie es zubereitet und gegrillt wird. Ein paar Schmorwürstchen und Schweinesteaks stellen nicht so viele Ansprüche an den Grill wie Fisch, Gemüse oder ein Argentinisches Rinderfilet.

Wer das nötige Kleingeld hat, der kann sich auch gleich einen Profi-Grill kaufen, vorausgesetzt es wird auch häufig gegrillt.

Natürlich kann mit ein paar Holzscheite der gemütliche Abend verlängert werden, allerdings sollte auf ein hohes Lagerfeuer mit einer extremen Hitzeentwicklung verzichtet werden. Opfern Sie aus der Küche einen Suppentopf, eine Gulaschsuppe oder Soljanka schmeckt auf dem Feuer zubereitet besser, als auf dem Küchenherd den Topf danach noch im Haushalt zu nutzen, ist nicht zu empfehlen, da sich Ruß vom Topfboden schlecht entfernen lässt.

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  1. Ich bin ein absoluter Grillfan und könnte immer Grillen 🙂 Dank des diesjährigen besonders milden Winter kann man ja schon seit einigen Wochen auch wieder draußen im Garten grillen. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die diesjährige Grillsaison.

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