Goldrute

Die Goldrute sollte in keinen Garten fehlen. Im Spätsommer bringt ihre goldgelbe Blütenpracht noch mal Leben in die ausklingende Gartensaison. Die Goldrute stellt keine hohen Ansprüche an den Boden. Im Staudenbett oder als Solitärpflanze erzielt sie durch ihre Farbenpracht die Aufmerksamkeit des Betrachters.

Im Staudenbett sollte sie auf Grund ihrer Größe als Hintergrundbepflanzung eingesetzt werden. Soll die Ausdehnung der Goldrute eingegrenzt werden empfiehlt es sich einen Behälter ohne Boden in die Erde einzugraben.

Die Goldrute auf dem Foto wächst schon einige Jahre in einem zehn Liter Steintopf ohne Boden, dieser ragt allerdings 2/3 aus der Erde. Goldruten Samen ziemlich extrem aus, die Sämlinge können ohne Probleme aus dem nicht erwünschten Standort herausgezogen werden. In größeren Gärten kann man die Fläche der Ausbreitung größer wählen, dadurch wirkt die Blütenpracht noch kräftiger und anmutender. Als Unterpflanzung empfiehlt sich die Lampionblume.

Durch das dichte Wachstum der Stängel haben andere Wildpflanzen kaum eine Chance zu wachsen. Die Außenstängel neigen sich bei starken Wind oder Regen auf den Boden. Sie können die Stängel zusammenbinden oder problemlos abschneiden, die Pflanze nimmt dadurch keinen Schaden. Wird der Umfang der Pflanze zu groß einfach mittels Spaten die Wurzel abstechen.

Entweder man pflanzt den Überschuss an einen anderen Standort, verschenkt sie an einen anderen Gartenfreund oder auf den Komposthaufen. Die verblühten Stängel einfach kurz über dem Boden abschneiden und auf den Komposthaufen. Es empfiehlt sich die Stängel in kleine Stücke zu schneiden da diese sehr robust sind.

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