Bewässerung 4.0: Warum ist die richtige Pflanzen-Bewässerung so wichtig?

Wer bei der Gartenbewässerung Fehler macht, riskiert große Schäden. Wann ist also die beste Zeit, um die Pflanzen zu gießen und wie oft sollte dies geschehen? Welche Fehler sollten unbedingt vermieden werden und wie effektiv können die neuen digitalen Helfer bei der Bewässerung eingesetzt werden? Gibt es bestimmte Kriterien, die beim Kauf der Geräte für die Gartenbewässerung beachtet werden müssen?

Die richtige Bewässerung für einen eindrucksvollen Garten

Wohl jeder Hobbygärtner weiß wie wichtig eine sorgfältige Pflege der Pflanzen im Garten ist und dazu gehört auch die ordentliche und richtige Bewässerung. Die beste Zeit zum Gießen ist zwischen drei und vier Uhr morgens, denn dann ist der Boden am kühlsten und die Pflanzen können die Feuchtigkeit besser mit den Wurzeln aufnehmen. Wer in der Mittagssonne wässert, macht sich nur unnötige Arbeit, denn die Luft ist zu dieser Tageszeit viel zu warm, sodass das Wasser gar nicht erst zu den Wurzeln gelangen kann. Im Hochsommer herrschen meist sogar noch am späten Abend zu hohe Temperaturen zur Pflanzenbewässerung. Zudem kann das Wässern am Abend Schnecken anlocken und es drohen Pilzkrankheiten, da die Pflanzenblätter in der Nacht zu schlecht trocknen.

Bewässerung Garten

Grundsätzlich sollten die Pflanzen durch häufiges Gießen nicht überversorgt werden, denn zu guter Letzt sorgt dies ausschließlich für mehr Arbeit im Garten. Es ist deutlich schlauer, die Pflanzen zu genügsamen Trinkern zu erziehen und sie erst dann zu wässern, wenn sie kurz davor sind, die einzelnen Blätter hängen zu lassen. Die Gewächse bilden so besonders viele und lange Wurzeln, denn sie müssen sich nun selbst mit der Feuchtigkeit aus dem Erdboden versorgen. Das macht die Pflanzen robuster und sorgt für ein längeres Wachstum. Je nach Gattung gibt es natürlich große Unterschiede im Flüssigkeitsbedarf der Gewächse, wobei Pflanzen an sonnigen Plätzen grundsätzlich einen höheren Flüssigkeitsbedarf haben, als Schattengewächse. Für die Gießmenge gilt folgende Faustregel: Je größer die Blätter der Pflanze sind, desto mehr Wasser wird benötigt.

Wie die zunehmende Digitalisierung auch Gartenbesitzer erreicht

In den letzten Jahren setzten immer mehr Menschen auf digitale Helfer, um trotz der Berufstätigkeit und der wenigen Freizeit einen rundum gepflegten und schönen Garten genießen zu können. Im Handel stehen derzeit viele verschiedene Geräte zur Verfügung, die im Garten effektiv unterstützen: Mobile Rasensprenger, per App steuerbare Mähroboter, Geräte zur optimalen Bewässerung der Pflanzen sowie des Rasens und viele weitere Helfer mehr. Auch für die Wasserversorgung im Garten gelangen immer mehr Neuentwicklungen in den Handel. Durch Unterstützung von Membranpumpen können beispielsweise auch verunreinigte Flüssigkeiten befördert werden, sodass sie sich ideal für die Wassergewinnung im Garten eignen. Bewässerungssysteme mit digitalen Bewässerungsuhren ermöglichen es, die Pflanzen immer zur richtigen Zeit zu gießen, was ein langanhaltendes und überaus effektives Pflanzenwachstum gewährleistet. Der digitale Garten 4.0 pflegt sich im Grunde mit der richtigen digitalen Technik (fast) vollkommen alleine.

Bewässerungsgeräte für die Gartenpflege: Worauf muss beim Kauf geachtet werden?

Grundsätzlich gilt es auf eine entsprechend hochwertige Verarbeitungsqualität zu achten, denn nur so können die Bewässerungssysteme und digitalen Geräte auch im Dauereinsatz genutzt werden. Einfache Modelle sind im Handel bereits ab 20 Euro erhältlich. Wer jedoch seine Pflanzen etwas komfortabler gießen möchte, sollte für ein digitales Bewässerungssystem schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Besser ausgestattete Geräte, die etwa über einen individuell einstellbaren Bewässerungsrhytmus oder ein LCD-Display verfügen, sind ab ca. 70 Euro erhältlich – hinzukommen aber allerdings noch die Kosten für das Zubehör. Dennoch hat natürlich Qualität auch seinen Preis und wer nicht bereits nach einigen Wochen böse Überraschungen erleben möchte, sollte grundsätzlich nach einem Modell mit moderatem, fairen Preis Ausschau halten.

Das Fazit

Auch vor dem Garten macht die zunehmende Digitalisierung nicht halt. Immer häufiger rollen Mähroboter über die heimischen Rasenflächen, die Bewässerung wird per Smartphone einfach von unterwegs aus gesteuert und auch die Wasserversorgung im Garten ist dank modernster Geräte sichergestellt. Digitale Helfer nehmen viel Arbeit ab, sodass der Gartenbesitzer seine Freizeit in vollen Zügen genießen kann.

Hinweis: Hierbei handelt es sich um einen Gastartikel von Peter Schmidt.

Schreibe einen Kommentar