Rasen ohne Unkraut

“Unkraut vergeht nicht” eine alte Weisheit, die auch auf die heiß geliebte Rasenfläche zutrifft. Absolut Unkraut frei geht es nicht, höchsten man nimmt Kunststoffrasen, aber wer würde sich auf diesem Kunststoffbelag wohl fühlen außer Fußballer.

Der ausgesäte Rasen besteht aus verschiedenen Gräsern. Durch den Wind, Vögel und andere Tiere werden automatisch andere Samen herein getragen. Um diesen Effekt zu vermeiden bleibt Ihnen nur eins, die Rasenfläche hermetisch ab zu riegeln.

Samen von Disteln, Löwenzahn und Gänseblümchen werden durch den Wind heran getragen. Klee, Hahnenfuß sowie andere Pflanzen kriechen mit ihren Wurzelausläufern auf die Rasenfläche und verbreiten sich im rasanten Tempo.

Mit dem Rasenmäher wird verhindert, dass sich diese Pflanzen zu schnell ausbreiten, aber verhindern kann die Ausbreitung von Wildpflanzen auch der beste Rasenmäher nicht. Durch regelmäßiges Vertikutieren wird größeren Unkräutern das ausbreiten erschwert.

Klee lässt sich nur durch extremes ausharken oder herausziehen mit der Hand entfernen, die Ausbreitung von Löwenzahn können Sie verhindern in dem man diesen nicht zur Blüte bzw. entstehen der so genannten Pusteblume kommen lässt die Löwenzahnwurzeln lassen sich ausstechen.

Gänseblümchen lassen sich mit einem Messer entfernen. Wenn Ihnen alle diese Maßnahmen nicht ausreichen und der Rasen immer noch nicht ordentlich genug ist bleibt nur noch die Chemiekeule. Wenn Sie zu dieser Maßnahme greifen hat man wohl versäumt Ihnen in Ihrer Kindheit eine wohlriechende Blumenwiese zu zeigen auf der sich Hummeln, Schmetterlinge und alles andere Getier tummeln.

Gärtner wenn man da noch von Gärtner sprechen kann die chemische Mittel zur Unkrautbekämpfung im Garten einsetzen sind zu bedauern und gehören in ärztliche Betreuung, ihr inneres Gleichgewicht ist gestört sie verstehen nicht mehr das jede Pflanze in unserer Natur auch ein Unkraut einen Zweck erfüllt.

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