Olivenbaum im Garten

Eigene Oliven aus dem eigenen Garten ernten, dies wäre doch einmal eine Alternative, als die Oliven immer nur zu kaufen. Die Ernte wird zwar nicht zu üppig sein wie in den Heimatländern, aber eigene Ernte ist eigene Ernte.

Die Schönheit eines Olivenbaum kommt mit den Jahren, so sind Bäume zwischen 250 bis 400 Jahren die absolute Krönung. Sie können auch mit Jungpflanzen beginnen, die dann von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Wer einen Baum in seinen Garten stellen möchte, sollte beim Kauf eines Olivenbaums an die Standortbedingungen denken. Es gibt einige Olivenbäume die mit Einschränkungen winterhart sind, ansonsten brauchen Sie ein geeignetes Winterquartier. Bei der Wahl des Alters sollte auch die Größe beachtet werden, je älter der Olivenbaum desto größer der Kübel. Einen 400 Jahre alten Olivenbaum mit Kübel in den Keller tragen dürfte ein Problem werden, höchstens Sie haben einen Fahrstuhl.

Olivenbäume sind im Mittelmeergebiet  Südafrika, im Nahen Osten und am schwarzen Meer beheimatet, in Gebieten also in denen keine extremen Klimabedingungen auftreten können.

Olivenbäume können starke Hitze ertragen, in kalten Wintern mit Frost können sie Schaden nehmen. Die Vermehrung erfolgt durch Olivenkerne die durch Vögel verbreitet werden, zudem lassen sich diese durch Stecklinge vermehren. Von den jungen Pflanzen bis zur Ernte können sieben Jahre vergehen. Je nach Standort wird von Oktober bis März geerntet, geerntet wird hauptsächlich an zweijährigen Trieben.

Das Holz der Olivenbäume kann zu Gebrauchsgegenständen, Möbeln oder Holzblasinstrumenten verarbeitet werden.

Oliven können als Zugabe zu vielen Rezepten verwendet werden, passende Rezepte finden Sie bei GartenBob.de im Gartenkochbuch.

Der Standort eines Olivenbaum sollte so gewählt werden (wenn es möglich ist), daß der Baum den ganzen Tag der prallen Sonne ausgesetzt ist. Beim Gießen sollten Sie daran denken, dass es in den Herkunftsländern kaum regnet und die Pflanze das Wasser aus dem Boden zieht.

So gehört das Gießwasser bei Kübelpflanzen nicht oben auf die Pflanzerde, sondern es sollte dem Baum im Wurzelbereich zugeführt werden, ein dem Kübel entsprechender Untersetzer der genügend Wasser aufnehmen kann, wäre optimal. Der Wurzelbereich verträgt keine Staunässe, gießen Sie nur soviel Wasser, wie auch aufgesaugt werden kann.

Im Winterquartier sollte der Baum regelmäßig kontrolliert werden, Verfärbungen an den Blättern zeigen an, ob zu viel oder zu wenig Wasser zur Verfügung steht.

Werden Zweige zu lang und es treten viele Verästelungen auf, sollten diese zurückgeschnitten werden, der Schnitt sollte im Frühjahr erfolgen.

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