Gurken Krankheiten

Gurken sind aus der Küche nicht wegzudenken, als Salat, Suppenbeigabe, für die Körperpflege oder Erfrischungsdrink ist ihr Einsatz sehr vielfältig. Auch im Garten lassen sich Gurken anbauen, brauchen aber viel Wärme. Einlegegurken wachsen meistens problemlos im Freiland, Salatgurken fühlen sich im Gewächshaus am wohlsten. Der Handel bietet auch fürs Freiland geeignete Salatgurken an, diese brauchen einen geschützten und warmen Standort.

Gurken Krankheiten

Abstoßen junger Früchte

Die kleinen Früchte werden von der Spitze her gelb, vertrocknen und sterben ab. Es handelt sich um eine Wachstumsstörung, gefährdet sind Pflanzen mit vielen Früchten. Das Abstoßen der Früchte kann bei Lichtmangel auftreten, wie es bei längeren trüben Witterungsbedingungen vorkommt. Ist das Abwerfen der ersten Früchte zu erkennen sollte der Fruchtbestand verringert werden.

Anthraknose

Grau bis braune runde und wässrige Flecken entstehen auf den Blättern, diese vertrocknen einige Zeit später. Auf dem abgestorbenen Gewebe bildet sich ein Schimmelrasen, dieser wird nach einer Weile brüchig und fällt aus. Dunkle eingesunkene Flecken bilden sich an den Früchten. Auf den Flecken sind hellrote Pilzsporen zu erkennen. Befallende Pflanzen sollten sofort entfernt und entsorgt werden (nicht auf dem Kompost).

Bakterielle Weichfäule

Die jungen Früchte werden vom Blütenansatz her weich und faul. Die Schale der Frucht bleibt am Anfang intakt, im inneren der Frucht zersetzt sich das Fruchtfleisch, der entstehende Brei hat einen unangenehmen Geruch. Befallende Früchte sollten sofort entfernt und entsorgt werden, die Pflanzenteile sollten trocken gehalten werden. Muss bei hoher Trockenheit gegossen werden sollte nur die umliegende Erde um den Stängel benetzt werden. Eine Bekämpfung mit anderen Mittel gegen die Bakterien ist nicht möglich. Sind die Früchte nicht mehr zu retten sollte der gesamte Pflanzenbestand entfernt werden, eine Entsorgung auf dem Komposthaufen ist zu vermeiden.

Bitterer Gurkengeschmack

Der bittere Geschmack entsteht bei schwankender Wasserversorgung, zu kalten Gießwasser, stark schwankenden Temperaturen wie sehr kalte Nächte nach heißen Tagen sowie Überdüngung.

Blasenfüße siehe Thripse

Blattbräune siehe Eckige Blattfleckenkrankheit

Blattläuse

Bei Befall kommt es zu Wachstumsstörungen, die Blätter verkrüppeln und rollen sich ein. Auf Grund der Vielzahl von Läusen kommt es zu unterschiedlichen Farben der Läuse, weißlich grün, grün grau sowie grau bis schwarz. Die Läuse treten in großen Kolonien auf und sondern Honigtau ab. Der Tau hat ein weißliches schaumiges Aussehen. Der Tau ist die Grundlage für einen Pilzbefall, dieser zeigt sich durch Schwarzfärbung des Taus. Sind Pflanzen von Blattläusen befallen kann man dies an Ameisen erkennen, diese ernten den Honigtau regelrecht ab und melken die Blattläuse. Ist das natürliche Gleichgewicht im Garten in Ordnung haben Blattläuse keine große Bedeutung, da die natürlichen Feinde wie Marienkäfer und deren Larven, Schwebefliegenlarven, Florfliegen und deren Larven, Raubwanzen, Raubkäfer, Laufkäfer, Weichkäfer, Spinnen und Vögel die Bekämpfung übernehmen. Regelt das natürliche Gleichgewicht den Blattlausbefall nicht kann auf Hausmittel zurückgegriffen werden. Auf die Giftkeule sollte verzichtet werden, diese tötet die Fressfeinde der Laus ebenfalls.

Hausmittel:

  • 5 bis 7 Waschnüsse auf einen Liter Wasser geben, ca. 1 Wochen ziehen lassen, die Lösung durchsieben und die befallenden Pflanzen einsprühen. Neembautee zubereiten und die Pflanzen einsprühen.
  • Ein paar Spritzer Schmierseife auf einen Liter Wasser, Pflanze einsprühen.
  • Brennnesselsud herstellen und die Pflanzen besprühen.
  • Die Pflanzen mit Magermilch einsprühen.
  • Ein paar Spritzer Olivenöl auf einen Liter Wasser geben, einen Tropfen Spiritus oder Spülmittel dazu (löst die Oberflächenspannung des Wassers), die Pflanzen einsprühen.

Brennfleckenkrankheit siehe Anthraknose

Echter Mehltau

Erst bildet sich ein fleckenförmiger, weißer Belag auf den Blättern, die Flecken gehen später ineinander über, bis die gesamten Blätter überzogen sind. Die Blätter werden gelb bis braun, bis diese schließlich vertrocknen und absterben. Bei sehr starken Befall kann die ganze Pflanze in Mitleidenschaft gezogen werden. Treten die ersten Anzeichen auf sollte die Pflanze sofort mit Schachtelhalmbrühe oder Brennnesseljauche besprüht werden. Sehr stark befallende Pflanzen sollten entfernt und entsorgt werden.

Eckige Blattfleckenkrankheit

Die Erkrankung der Pflanzen wird durch Bakterien hervorgerufen, sie tritt in unbeheizten Gewächshäusern und im Freiland auf. Eckige, wässrige, ölige und glasige Flecken sind auf den Blättern zu sehen, diese verfärben sich braun und haben einen hellen Rand. Später werden die Flecken brüchig und sterben ab. Nach einer gewissen Zeit verteilen sich viele Löcher über das gesamte Blatt. Die Früchte schrumpfen auf ihnen entstehen rissige, grüne dann braune Flecken. Die Flecken auf den Früchten sowie die Blattunterseite sind von bakteriellen Schleimausscheidungen überzogen. Erkrankte Pflanzen sind sofort zu entfernen und zu entsorgen (nicht auf den Komposthaufen). Nach auftreten der Krankheit sollten drei Jahre keine Gurken angebaut werden. Werkzeuge, Transportbehälter und Bekleidung sollten gründlich gereinigt werden.

Einrollen des Endtriebes mit abgestorbenen bzw. abgetrockneten Blatträndern

Kommt es nach kühler Witterung zu plötzlichen sehr warmen und sonnigen Wetter ist der Wasserhaushalt der Pflanze gestört.

Falscher Mehltau

Am Anfang des Sommers sind hellgrüne bis gelbbraune Flecken, durch die Blattadern begrenzt, auf den Blättern zu erkennen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit ist auf der Blattunterseite ein grauvioletter Sporenrasen erkennbar. Nach kurzer Zeit wird die Pflanze gelb und stirbt ab. Verhindern lässt sich der Befall durch eine gute Belüftung, Pflanzabstand nicht zu eng wählen, im Gewächshaus regelmäßig Lüften.

Fäule

An der Pflanze beginnen die äußeren Blätter welk zu werden, was sich später nach innen fort setzt. Die Blätter werden braun beginnen zu faulen und sterben ab. Auf den abgestorbenen Blättern bildet sich ein weiß, lockeres Pilzgeflecht was sich bis zum Wurzelhals ausbreitet. In diesen Teilen sind die Dauerfruchtkörper des Pilzes zu erkennen. Einige Triebe sterben ab, bei starken Befall kann die Pflanze absterben. Vorbeugen kann man dem Befall durch genügenden Fruchtwechsel und zwischenpflanzen von Knoblauch. Es sollte so wenig wie möglich mit Stickstoff gedüngt werden. Große Zwischenräume zwischen den Pflanzen verhindert die Ansteckungsgefahr. Erkrankte Pflanzen sind sofort zu entfernen und zu entsorgen (nicht auf dem Kompost).

Fransenflügler siehe Thripse

Fruchtmissbildungen

Ein starkes Absinken der Temperaturen, starke kurzzeitige Trockenheit und starke Schwankungen der Wasserversorgung führen zu Einschnürungen sowie Missbildungen der Früchte.

Fusarium-Welke

Die Pflanzen welken am Tage und erholen sich in der Nacht wieder. Später trocknen diese völlig ab, die Blätter vergilben nach und nach die Pflanze bleibt im Wachstum zurück. Der Stängelgrund vermorscht und zerfasert ein weißes bis rosa Pilzgeflecht kann auftreten. Die Wurzeln werden Braun und verrotten. Eine Bekämpfung ist nicht möglich.

Gelbfärbung der Früchte

Die Gelbfärbung kann bei hohen Temperaturen mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit auftreten.

Gemeine Spinnmilbe/Rote Spinne

Auf der Blattunterseite entstehen feine beieinander liegende punktförmige Flecken. Diese Flecken werden nach ein bis zwei Wochen auf der Blattoberseite sichtbar. Die Flecken können bei starken Befall sich vergrößern und zusammenfließen. Das befallende Blatt wird gelblich bis graubraun, die Blätter werden von einem Gespinst überzogen. Ist das natürliche Gleichgewicht im Garten vorhanden übernehmen die natürlichen Feinde der Milbe die Arbeit wie Raubmilben, Blumenwanzen, Schwarze Kugelmarienkäfer, und Florfliegen. Spritzmittel sollten der letzte Ausweg sein.

Gurkenblattflecken-Virus

Der Virusbefall tritt im Gewächshaus auf. An den jungen Blättern bilden sich vom Blattrand her hellgrüne bis gelbgrüne Blattflecken mit einem zentralen braunen Punkt. Das den Fleck umgebene Blattgewebe ist blasig aufgeworfen. An den Früchten sind keine Symptome zu erkennen. Eine Bekämpfung ist nicht möglich.

Gurkenvergilbungsvirus, Gurkennekrose-Virus, Arabismosaik-Virus, Melonennekrose-Virus

Eine Bekämpfung ist nicht möglich, sind an der Pflanze Schädigungen erkennbar sollten die befallenden Pflanzenteile sofort entfernt und entsorgt werden. Hände, Behälter und Geräte sollten ordentlich gereinigt werden.

Gurkenblattläuse

Die grünlich bis fleischfarbenen Blattläuse saugen an den Blütenknospen und Triebspitzen, befallende Pflanzenteile verkrüppeln. Erkennbar ist der Befall durch die Läuse durch Honigtau ein weißlicher Schaum auf den sich der Rußtaupilz ansiedelt, dies führt zur Schwarzfärbung des Honigtaus. Ist das natürliche Gleichgewicht im Garten in Ordnung übernehmen die natürlichen Feinde wie Marienkäfer und deren Larven, Schwebfliegen und deren Larven, Florfliegen und Larven, Raubwanzen,Raubkäfer, Laufkäfer, Weichkäfer, Spinnen und Vögel die Arbeit. Der Einsatz von Giften sollte der letzte Ausweg sein, man sollte daran denken, dass man die Gurken auch noch essen will und nicht nur die Läuse getötet werden auch ihre Feinde. Durch den Einsatz von Giften wird das natürliche Gleichgewicht im Garten immer mehr zerstört. Eine bessere Alternative ist die Schaffung von genügend Biotopen um den natürlichen Feinden der Läuse Lebensraum zu geben. Sind nicht genügend natürliche Feinde vorhanden können Hausmittel gegen die Blattläuse eingesetzt werden, diese richten keinen Schaden an.

Gurkenmosaik-Virus

Der Virus wird durch Blattläuse übertragen. Auf den Blättern entstehen hellgrüne bis gelbgrüne Flecken und Kreise. Junge Blätter verformen sich es entstehen Verbeulungen, die Früchte sind fleckig es bilden sich wenig Seitentriebe. Bei extremen Wechsel und niedrigen Temperaturen wird die Pflanze welk, es kann zum absterben der ganzen Pflanze führen. Um den Befall zu vermeiden ist es notwendig die Blattläuse zu bekämpfen. Sind die ersten Anzeichen zu erkennen sind die befallenden Pflanzen sofort zu entfernen, die Pflanzen sollten nicht auf dem Komposthaufen entsorgt werden. Eine direkte Bekämpfung des Virus ist nicht möglich. Nach dem entfernen von befallenden Pflanzen sollten Werkzeuge, Behälter, Handschuhe und Hände gründlich gereinigt werden.

Plötzliches Welken der Pflanze

Sind die Bodentemperaturen zu niedrig durch zu kaltes Gießwasser und hohen Temperaturen nimmt die Pflanze nicht genügend Wasser auf, die Pflanze wird plötzlich welk und kann Absterben.

Schwarzfäule/Stängelbrand

Tritt im Gewächshaus auf. Großflächige, pergamentartige in Folge nekrotische Flecken entstehen auf den Blättern. Die Flecken können ineinanderlaufend die gesamte Blattbreite einnehmen. Schwarze kegelförmige Gebilde entstehen auf den Flecken. Die befallenden Trieb werden welk und sterben später ab. Befallende Pflanzenteile sollten sofort entfernt und entsorgt werden.

Schwarze Wurzelfäule

Die unteren Blätter werden gelb und sterben später ab. Der Stängel wird morsch und die Wurzeln werden schwarz und verrotten. Es kommt zur Neubildung von Wurzeln.

Sclerotinia Welke

Die Früchte und Blätter werden von einem weißen, watteartigen Belag überzogen. Die Früchte und Blätter faulen ab. Vorbeugen gegen den Befall ist ein regelmäßiger Fruchtwechsel. Das Düngen mit Stickstoff sollte so gering wie möglich erfolgen. Die Pflanzen sollten mit Abstand gepflanzt werden. Es sollte zusätzlich Knoblauch gepflanzt werden. Es sollte mit Schachtelhalmbrühe gespritzt werden und nur morgens gegossen werden ggf. kann noch Steinmehl in den Boden eingearbeitet werden.

Stängelälchen

Die Nematoden verursachen im Stängelbereich Wucherungen und Missbildungen. Es handelt sich um eine Art Fadenwürmer, diese sind fast durchsichtig und ca. 1,2 mm lang. Durch das Saugen schwellen die Blätter an, diese verdrehen sich es kommt zu Triebstauchungen, Verkrümmung und verkrüppeln von Blättern, Stängel und Trieben. Eine regelmäßige Fruchtfolge reduziert das Risiko des Befalls. War ein Befall zu verzeichnen sollte 5 -7 Jahre keine Gurke auf und in der Nähe der Fläche angebaut werden. Eine Bekämpfung ist kaum möglich.

Stängelgrundfäule

Die Fäule tritt im Gewächshaus auf. Bei hohen Temperaturen und extremer Sonneneinstrahlung werden befallende Pflanzen welk und sterben ab. Vorbeugen kann man durch ausreichende Durchlüftung und Schutz der Pflanzen vor direkter Sonneneinstrahlung (Abdecken des Gewächshauses mit Schilfmatten oder anderen geeigneten Mitteln).

Thripse

Der Flügler ist ein Insekt und trägt den Namen Fransenflügler auf Grund seiner langen Haarfransen an den Flügelrändern. Der Flügler ernährt sich von den Blättern, es werden die Pflanzenzellen angestochen und die Flüssigkeit herausgesaugt, die betroffenen Zellen werden hell und silbrig. Es können auch kleine weißliche Flecken entstehen, auf der Blattunterseite erkennt man kleine schwarze Punkte. Durch Aufhängen von Blautafeln lässt sich der Befall reduzieren. Ein regelmäßiges abduschen der Pflanzen vertreibt das Insekt (so wenig wie möglich mit kalten Wasser). Der Befall lässt sich reduzieren in dem das natürliche Gleigewicht im Garten hergestellt wird. Dazu sollte so viel wie möglich naturnah gegärtnert werden. Durch Schaffung von genügend Biotope im Garten gibt es genügend Fressfeinde wie Raubmilben, Blumenwanzen oder Larven der Florfliege. Das Besprühen mit Brennesselsud ist sehr wirkungsvoll. Eine Vielzahl von weiteren Hausmitteln wie sie bei der Bekämpfung von Blattläusen eingesetzt werden ist ebenfalls ratsam.

Verticillium-Welke

Einzelne Blätter und Triebe werden welk, von außen nach innen. Nach einiger Zeit stirbt die Pflanze ab. Punktartige Verbräunungen zeigen sich auf den Leitungsbahnen. Der Pilzbefall ist schwer zu bekämpfen, im Hobbygartenbau sollten die befallenen Pflanzen entfernt und entsorgt werden.

Wanzen

Den Befall erkennt man an eigenartig durchlöcherte Blätter und Verkrüppelungen, in jungen Blättern sind Einstiche erkennbar. Ebenfalls sind an den Blattstielen, jungen Trieben und Früchte Anstichstellen zu sehen. An den Anstichstellen der Früchte sind gelbliche Tröpfchen zu erkennen. An den Stichstellen stirbt das Pflanzengewebe ab, die abgestorbenen Blattteile wachsen nicht mit. Die Wanzen sind kaum auf der Pflanze zu finden. Diee Pflanzen sollten durch Brennnesselsud oder Schachtelhalmbrühe gestärkt werden. Spritzmittel sollten nur bei extremen auftreten von Schäden durch Wanzen verwendet werden.

Weiße Fliege

Die Weiße Fliege ist eigentlich keine Fliege sondern eine Mottenschildlaus, was aber keine Rolle spielt,da es egal ist ob Fliege oder Laus sie richtet großen Schaden an. Junge Blätter und die Triebspitzen werden von der weißen Fliege bevorzugt, dort sind auch die ersten Schädigungen sichtbar. Der Befall durch die Weiße Fliege ist leicht festzustellen, fliegen diese bei Störungen gleich in Schwärmen auf. Nicht nur die Saugtätigkeit richtet Schäden an den Pflanzen an, sondern die zuckerhaltigen Ausscheidungen, der Honigtau und die Gefahr von Virusübertragungen. Auf dem Honigtau siedelt sich bei hoher Luftfeuchtigkeit Rußtau-Pilze an, durch diesen wird die Atmung der Pflanze stark beeinträchtigt. Um den Befall zu reduzieren können Gelbtafeln aufgehängt werden, die Fliegen bleiben kleben. Vorbeugen gegen den Befall kann man durch rechtzeitiges auslegen von Gemüseschutznetzen. Jedes Unkraut sollte sofort entfernt werden. Ein spritzen mit Brennnesseljauche oder kaltem Wasser hilft ebenfalls, allerdings ist es mühevoll, da die Fliegen an der Blattunterseite sitzen. Allerdings ist mit kaltem Wasser vorsichtig und in Maßen umzugehen, zu viel kaltes Wasser führt zu Schäden an den Pflanzen.

Wurzelgallenälchen

Sind hoch spezialisierte Nematoden, deren Weibchen in den Wurzeln der Pflanze leben, dies führt zu kugelartigen Anschwellungen (Gallen). Mittels Mundstachel stechen sie das Pflanzengewebe an und saugen den Zellinhalt aus. Durch den Befall kommt es zu Wachstumsstörungen und geringe Erträge. Zwischenpflanzungen von Tagetes (Studenten-Blumen) und das einbringen von Komposterde ist wirkungsvoll.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. in meinem Glashaus drehen sich die Blätter der Tomatenstauden der untersten Triebe ein (in Bodennähe).
    Bin beim Gießen mit (nicht kaltem) Wasser sehr vorsichtig, um möglichst keine
    Bewässerung der Staude von oben zu vermeiden !
    Was kann hier die Ursache sein ? Die Blätter weisen ein sehr einheitliches Grün –
    ohne Fleckenbildung auf.

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