Brennnessel und Holundersud

Die Brennnessel eignet sich als Blasen- und Nierentee und ist in Gicht- und Rheumatees enthalten. Im Garten erfüllt die Brennnessel ebenfalls ihren Dienst. Die Brennnesselwedel werden in einem Behälter eingeweicht nach 4 bis 6 Tagen hat sich ein Sud gebildet der zur Bekämpfung von allen möglichen Schädlingen eingesetzt werden kann. Brennnesselsud hilft gegen Blattläuse, die weiße Fliege und kann als Dünger eingesetzt werden. Je        stärker der Geruch des Sud je wirkungsvoller ist er. Brennnesselblätter finden auch in der Küche ihren Platz. Mit heißem Wasser abgebrüht brennen sie nicht mehr und können problemlos verarbeitet werden. Als Zugabe zu Salaten oder an die Bratkartoffeln ihr Einsatz ist vielfältig.

Der Holunder hat ebenfalls seine verschiedensten Einsatzgebiete. Aus den frischen Blüten lässt sich Holunderwein herstellen. Die getrockneten Blüten können als Holundertee genutzt werden. Im Garten eingesetzt vertreibt der Holundersud Wühlmäuse. Mit Beginn der Blattbildung im Frühjahr kann der Holunder genutzt werden, die Blätter und frische Stiele klein schneiden und in einem Behälter mit Wasser geben, ab und zu umrühren. Wenn der entstehende Sud so richtige Düfte von sich gibt ( um nicht um den heißen Brei zu schreiben, er muss richtig stinken ) ist er einsatzbereit. Der Sud kann regelmäßig als Vorbeugemaßnahme ausgebracht werden sowie bei ersten Anzeichen von Wühlmäusen aufgewühlte Gänge oder Hügel.

Welche Art von Behältern gewählt wird ist egal, es empfiehlt sich etwas abseits den Standort der Behältnisse zu wählen und diese mit einem Deckel zu versehen. Bei starker Sonneneinwirkung kann die Geruchsbelästigung schon extrem sein. Auf dem Foto sehen sie eine einfache Form der Behälter. Einfache Maurerfässer diese sind sehr preiswert und sehr robust, mit einfachen Holzdeckel versehen erfüllen sie ihren Zweck.

P.S. Verteilen Sie den Sud immer nach dem Mahlzeiten, bekleckern Sie sich, werden sie ebenfalls zum Wühlmausschreck. Ihre Textilien sind reif für die Waschmaschine. Akzeptieren sollte man den Gestank, der eingesetzte Sud egal in welcher Konzentration stinkt zwar aber schädigt unsere Umwelt nicht was man von den Produkten die im Handel erhältlich sind nicht behaupten kann. Ob Fallen oder Gifte alles muss mit einem hohen Energieaufwand hergestellt werden. Brennnesseln und Holunder wachsen von ganz alleine in der Natur.

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